Aviso Pressekonferenz: Präsentation der „Toolbox Opferschutz“ mit Sozialminister Anschober, Rosa Logar und Sabine Sramek

Beginn der Veranstaltung
28.09.2020 10:00 Uhr
Ende der Veranstaltung
28.09.2020 13:00 Uhr

Veranstaltungsort: Sozialministerium, Stubenring 1, 1010 Wien, Pressezentrum 5. Stock.

Jede fünfte Frau in Österreich erfährt im Laufe ihres Lebens körperliche, psychische und/oder sexuelle Gewalt durch den aktuellen Partner oder einen Ex-Partner. Dabei tritt häusliche Gewalt in allen sozialen Schichten auf, unabhängig von Bildungsstand, Einkommen, religiöser und ethnischer Zugehörigkeit und Alter.

Auch in Corona-Zeiten wird Gewalt sichtbar: In größeren Städten mit mehr als 50.000 Einwohnern haben sich die der Polizei gemeldeten Fälle von häuslicher Gewalt nach dem Corona-Lockdown um 26 Prozent erhöht.

Seit 2011 gibt es die gesetzliche Verpflichtung zur Einrichtung von „Opferschutzgruppen für volljährige Betroffene häuslicher Gewalt“ in Akutkrankenanstalten. Klinische Opferschutzgruppen können einen wichtigen Beitrag zur frühzeitigen Identifizierung und Weitervermittlung von Betroffenen an spezialisierte Gewaltschutzeinrichtungen leisten und damit weiteren Gewalterfahrungen vorbeugen. Um die Opferschutzgruppen in deren Planungs- und Aufbauphase sowie bei der Erstversorgung von Gewaltbetroffenen zu unterstützen und um die Früherkennung zu forcieren, hat das BMSGPK die Erstellung einer praxisorientierten Online-Toolbox in Auftrag gegeben. Sozialministerminister Rudi Anschober stellt im Rahmen einer Pressekonferenz die „Toolbox Opferschutz“ gemeinsam mit Rosa Logar, Geschäftsführerin der Wiener Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie und Sabine Sramek, Leiterin der Opferschutzgruppen der Barmherzigen Brüder, vor.

Es informieren:

  • Rudi Anschober, Sozialminister
  • Rosa Logar, Geschäftsführerin der Wiener Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie
  • Sabine Sramek, Leiterin Opferschutzgruppen der Barmherzigen Brüder

Zwtl.: Wichtiger Hinweis für MedienvertreterInnen:

Auf Grund der Sicherheitsmaßnahmen im Zuge der Covid-19 Pandemie werden bei der Pressekonferenz den teilnehmenden JournalistInnen und Kamera/Technikteams fixe Plätze zugewiesen. Es ist nur ein begrenztes Kontingent an Plätzen vorhanden. Daher ist eine namentliche Anmeldung bis Sonntag, 20.9.2020, 18.00 Uhr unter pressesprecher@sozialministerium.at erforderlich. PressevertreterInnen ohne vorhergehende namentliche Anmeldung können nicht an der Pressekonferenz teilnehmen!

Es besteht eine Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes!