Opferschutzgruppen
Seit 2011/12 sind die österreichischen Akutkrankenanstalten zur Einrichtung von Opferschutzgruppen verpflichtet. Der gesetzliche Auftrag zielt auf eine verbesserte Gewaltprävention.
Geschulte Mitarbeiter/innen sollen von Gewalt betroffene Patientinnen/Patienten identifizieren, sensibel ansprechen, qualifiziert betreuen, gerichtstauglich dokumentieren, ihr Schutzbedürfnis klären und ev. über Handlungs- oder Unterstützungsmöglichkeiten informieren.
Weiterführende Informationen:
Hier lesen Sie, warum Opferschutzgruppen gesetzlich verpflichtend sind und welchen Rahmen § 8e KAKuG dafür setzt. Außerdem wird klar, welche Kernaufgaben der Gesetzgeber besonders betont.
Dieser Abschnitt zeigt, wie Opferschutzgruppen im Krankenhaus aufgebaut werden können - als eigene Gruppe, als Gewaltschutzgruppe oder via Kooperation. Im Fokus stehen Teamzusammensetzung, Leitungssupport und praxistaugliche Standards (z. B. SOPs).
Dieser Bereich bündelt die zentralen Handlungsfelder der Opferschutzgruppen im Krankenhaus – von interner Sensibilisierung über Fortbildung bis zur sichtbaren Kommunikation von Gewaltschutz. Er zeigt, wie diese Aufgaben in Leitlinien und Abläufen praktisch verankert werden.
Dieser Abschnitt zeigt, wie Opferschutzgruppen ein regionales Netzwerk aufbauen und im Akutfall zuverlässig weiterverweisen können – und welche Partner dabei welches Know-how und welche Ressourcen einbringen. So wird klar, wie Zusammenarbeit funktioniert, wo Schnittstellen liegen und warum abgestimmte Rollen entscheidend sind.
Hier geht es um die Pflicht zur Datenerfassung im Kontext der Istanbul-Konvention und warum Vergleichbarkeit zentral ist. Außerdem wird erklärt, weshalb fragmentierte Datenlage ein Problem ist und wozu ein bundesweiter Standard dient.
Dieser Abschnitt macht sichtbar, wie Opferschutzgruppen ihre Arbeit systematisch als Leistung dokumentieren können – zusätzlich zur Falldokumentation. Dazu werden Vorlagen und Instrumente aus dem BMASGPK-Projektkontext genannt.
Hier finden Sie, welche Unterstützung der Dachverband bietet: von Beratung bei Neugründungen bis zu Vernetzung und Schulungsprogrammen. Zusätzlich sind Kontakt und Website für direkte Anfragen angeführt.
