Gesetzliche Grundlagen der Verschwiegenheitspflicht

Festgehalten ist die Verschwiegenheitspflicht in den Berufsgesetzen, dem Krankenanstalten– und Kuranstaltengesetz, den Landesgesetzen sowie in den Krankenanstalten-Ordnungen ausgewiesen sind und alle Gesundheitsberufe betreffen.

  • § 54 Ärztegesetz 1998 (ÄrzteG, § 54)
  • §§ 6-8 Gesundheits- und Krankenpflegegesetz (GuKG, §§ 6-8)
  • § 37 Psychologengesetz 2013 (PsychologenG 2013, § 37)
  • § 14 Psychotherapiegesetz 1990 (Psychotherapiegesetz, § 14)
  • § 9 Krankenanstalten – und Kuranstaltengesetz (KAKuG, § 9)

Die Verschwiegenheitspflicht besteht laut § 54 Abs. 2.2 und 2.3 Ärztegesetz nicht, wenn

  • Mitteilungen oder Befunde des Arztes an die Sozialversicherungsträger und Krankenfürsorgeanstalten oder sonstigen Kostenträger in dem Umfang, als er für den Empfänger zur Wahrnehmung der ihm übertragenen Aufgaben eine wesentliche Voraussetzung bildet, erforderlich sind,
  • die durch die Offenbarung des Geheimnisses bedrohte Person den Arzt von der Geheimhaltung entbunden hat.

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